Partner­schaft für beste Produkte

Mehr als
30
Landwirte und Genossenschaften aus Nordfrankreich bauen für Symrise Rote Beete an. Damit können die Transportwege kurz gehalten werden.
500
Hektar umfassen die Felder, auf denen das Gemüse angebaut wird.
30.000
Tonnen Rote Beete kauft und verarbeitet Diana Food jährlich.

Im Norden Frankreichs bauen Landwirte tonnenweise Rote Beete an, aus denen Diana Food färbende und geschmacksgebende Zutaten für Lebensmittel produziert. Die Rohstoffe werden nachhaltig erzeugt und sind von hoher Qualität. Dafür sorgt auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Lieferanten.

Das leichte Rosa in manchen Joghurts, das helle Rot in Eiscremes und Gebäck oder das tiefe, fast schon Rotviolette in verschiedenen Süßigkeitensorten und Desserts stammen selten aus den Rohstoffen, die in den Lebensmitteln verwendet werden. Der Grund: Von den Farben der Obst- und Gemüsesorten bleibt oft zu wenig übrig, gerade nach der industriellen Verarbeitung. Die Hersteller der Speisen verwenden deswegen Farbstoffe, die mit steigender Tendenz aus der Natur gewonnen werden. Diana Food bietet eine breite Palette dieser natürlichen Zusatzingredienzien, die, wenn es um Rottöne geht, aus lila Karotten stammen, aus Beeren und vor allem aus der Roten Beete. „Wir nutzen gerade die Pflanze, weil sie viele farbgebende Pigmente hat, die sich in der Produktion gut verarbeiten lassen und für unsere Anwendungen gut geeignet sind“, beschreibt Laurette Gratteau die Bedeutung der Rübenform, die auch als geschmacksgebende Zutat etwa für Suppen und Eintöpfe genutzt wird. Eine Zahl verdeutlicht das: „Wir verarbeiten jährlich mehr als 30.000 Tonnen Rote Beete zu Pulvern und flüssigen Konzentraten“, sagt die Agronomin.

Regionalität sorgt für Nachhaltigkeit

Die Biologin, die vor ihrer Arbeit bei Diana in der Forschung und Entwicklung tätig war, kennt sich aus mit dem Rohstoff, den das Unternehmen von über 30 Landwirten und Genossenschaften aus Frankreichs Norden bezieht. „Der längste Weg vom Feld bis in die Fabrik dauert gerade mal drei, vier Stunden. Dieser regionale Anbau senkt die Transportkosten und hält so auch den CO2-Ausstoß so minimal wie möglich.“ Laurette Gratteau besucht die Felder, die 500 Hektar und mehr umfassen, so oft wie möglich. Sie steht in engem Kontakt mit den Produzenten, die Diana Food teilweise seit mehr als 15 Jahren beliefern. „Wir haben eine sehr enge Partnerschaft, in der beide Seiten offen ihre Wünsche und Anforderungen formulieren können.“ Die Bauern wissen gut über den Anbau der Roten Beete Bescheid – die Agronomen von Diana Food beraten sie zum Beispiel bei der Anpflanzung oder den Erntezeiten, entnehmen Proben und geben Forschungsergebnisse weiter, damit das Gemüse in der Produktion mit der höchstmöglichen Effizienz und der besten Ausbeute verarbeitet werden kann. Gleichzeitig achtet Diana bei den vielen Besuchen und Audits darauf, dass die Grundlagen der Sustainable Agriculture Initiative eingehalten werden, in der sich mehr als 80 Unternehmen der Lebensmittelindustrie zusammengeschlossen haben. Das Unternehmen überwacht zudem die Qualität des Bodens und den Einsatz und die Auswahl von Dünger und Pestiziden, um am Ende einen nachhaltig angebauten Rohstoff zu erhalten.

»Der längste Weg vom Feld bis in die Fabrik dauert gerade mal drei, vier Stunden.« Laurette Gratteau Agronomin

Bessere Anbaumethoden entwickeln

Es geht aber nicht nur um Kontrolle. Laurette Gratteau kennt sämtliche Herausforderungen, die auf den Feldern auftauchen können – und hilft mit ihrem Team, diesen zu begegnen. „Wir hatten einige Landwirte, bei denen ein Pilzbefall die Rübenernte von rund 80 auf gerade einmal zehn bis 20 Tonnen pro Hektar reduziert und gleichzeitig die tiefrote Farbe aufgehellt hat.“ Die Produzenten, die Diana schon lange beliefern, waren in Sorge, erinnert sich die Wissenschaftlerin. Anstatt auf den Lieferanten zu verzichten, arbeitete sie sich tief in das Thema ein, um gemeinsam mit ihnen eine Lösung zu finden. „Es gibt keine Medikamente, die wir hätten einsetzen können. Stattdessen mussten wir mit den Anbaumethoden experimentieren, damit der Befall nicht auf andere Felder überspringt“, erzählt Laurette Gratteau, die zudem Experten außerhalb der Firma hinzuzog – die Kosten teilten sich Diana und der Landwirt.
Das Team riet dazu, unterschiedliche Bewässerungsmengen und -zeitpunkte auszuprobieren, den Düngereinsatz zu verändern oder zu anderen Zeiten die Felder umzugraben. Die Fortschritte sind schon jetzt zu sehen, auch wenn das Projekt noch läuft. „Mit den Erkenntnissen können wir gut leben und solche Fälle für die Zukunft weitestgehend verhindern“, sagt die Agronomin, die auch auf das Know-how von vier Kollegen zurückgreifen kann. Die Erfahrungen sollen zudem anderen Landwirten zur Verfügung gestellt werden und in die eigene Forschung und Entwicklung mit einfließen. „Mit unserem Engagement schaffen wir für unsere Lieferanten, aber eben auch für uns einen großen Mehrwert: Wir erreichen die beste Qualität der Produkte, und stellen sicher, dass uns diese auch in Zukunft zuverlässig zur Verfügung stehen.“