Emissions | 103-1, 103-2, 103-3

Management Approach

Die Auswirkungen unserer Aktivitäten auf die Umwelt reichen von der Rohstoffbeschaffung und -verarbeitung über die Produktentwicklung und Produktion bis hin zur Logistik. Deshalb kontrollieren und bewerten wir die gesamte Wertschöpfungskette. Unser Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, Umweltauswirkungen konsequent zu vermeiden und zu verringern, Risiken vorzubeugen und so unseren langfristigen Geschäftserfolg zu sichern. Unsere Produktionsstandorte mit den höchsten potenziellen Umweltauswirkungen sind entweder in Ländern mit einer strengen Umweltregulierung und/oder besitzen ein nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Zusätzlich werden als Mindeststandard die Anforderungen von SMETA 4 Pillar eingehalten und regelmäßig extern verifiziert. Alle deutschen Standorte verfügen darüber hinaus über ein nach ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem.

Auch im Jahr 2016 haben wir uns darauf konzentriert, unser dynamisches Wachstum in den korrespondierenden Anwendungsbereichen von seinen möglichen Umweltauswirkungen zu entkoppeln. So haben wir unsere Energiebilanz in Schwerpunktbereichen durch zusätzliche Maßnahmen noch weiter optimiert und im Rahmen der Total Productive Maintenance einen stärkeren Fokus auf die Reduzierung von Klima- und Gewässeremissionen gelegt. Durch die Inbetriebnahme unseres Kraft-Wärmekopplungskraftwerks am Standort Holzminden (30 Mio. € Investitionskosten) haben wir 2016 einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung unseres Energiemix sowie zur Reduktion von CO2-Emissionen (- 35 % am Standort Holzminden) geleistet.

Unsere Fortschritte im Bereich Ressourcenschonung und Emissionsreduzierung stellen wir unter anderem durch die Teilnahme an der unabhängigen Investoreninitiative CDP jährlich unter Beweis. Beim CDP Klimawandel-Reporting 2016 der Region DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) hat die Symrise AG ihre Position in der Climate A Liste erfolgreich behauptet und ist damit ein führendes Unternehmen im Sektor Energie und Rohstoffe sowie im MDAX®.

Die Akquisition von Diana erfolgte im Jahre 2014 gefolgt von der Pinova / Renessenz Akquisition im Jahre 2016. Eine transparente und vergleichende Darstellung der Reduktionen von Diana für den Zeitraum 2010 – 2015 und Renessenz für den Zeitraum 2010 – 2016 kann aufgrund fehlender Daten nicht dargestellt werden. Aus diesem Grunde wurden die jeweiligen Daten zum Jahr der Akquisition kumuliert. Die jährlichen Reduktionsziele von 4 % bezogen auf die Wertschöpfung (Scope 1 und 2) gelten ab dem Jahr der Akquisition auch für Diana und Pinova / Renessenz.